Die Firmengeschichte | Firmengeschichte |
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Elektro Schmitz im TrendEs hat sich in den letzten Jahren viel getan in diesem traditionsreichen Bad Bodendorfer Unternehmen. Auch wer hier nicht Stammkunde ist, dürfte die Veränderungen am Image des Geschäftes bemerkt haben. Auffällige rot-weiße Schilder weisen darauf hin, dass in diesem Hause unter der Überschrift „Service point“ die Leistungskurve offensichtlich nach oben zeigt. Michael Schmitz, seit April 2006 neuer Chef der Firma, empfing uns freundlich und klärte uns gern über die Geschichte und den heutigen Stand dieses Betriebs auf, der vor einigen Jahren bereits sein 50 jähriges Bestehen feiern konnte.
Es begann 1949, als sich sein Vater, Peter Schmitz, trotz lausiger Nachkriegsjahre mutig entschloss, ein Elektrogeschäft zu eröffnen. Er mietete hierzu ein kleines Ladenlokal, das es damals im Haus Hauptstraße 111 (heute Schreinerei Peter Bauer) gab. Die Werkstatt befand sich gegenüber in dem noch bestehenden Nebengebäude des Winzervereins. Der erste „Fuhrpark“ bestand aus einem Fahrrad und einem Handkarren, bald ersetzt durch ein Motorrad mit Hänger. So wurden, immer mit der Kabelrolle um den Hals, wie Peter Schmitz gerne erzählte, Elektrogeräte bis hinauf in die Grafschaft ausgeliefert. Es ging mit der noch kleinen Firma schnell aufwärts. Sicher trugen die Aufbaujahre hierzu bei, aber die Geschäftstüchtigkeit des Gründers. Schmitze Pitter war nicht nur bei seinen Kunden hochgeschätzt, sondern auch im Dorf sehr beliebt. Man nannte ihn auch „Schmitze Bär“, nicht nur weil er eine tiefe Bassstimme hatte, und einige Zeit im zweiten Bass des Gesangvereins gesungen hat, sondern, weil er einmal zu vorgerückter Stunde in geselliger Runde einen Bärentanz aufgeführt haben soll. Er war aktiv bei den Schützen und Mitbegründer und Förderer der Bodendorfer Feuerwehr. Mitte der 50er Jahre wurde das Geschäftshaus in der Bahnhofstraße erbaut und hier 1957 das neue Elektrogeschäft mit Lager und Werkstatt unter einem Dach eröffnet. Im Jahre 1964 trat Sohn Klaus nach bestandener Meisterprüfung in die Firma ein und kurz darauf auch dessen Frau Irene. Überhaupt waren die Frauen stets die Seelen des Geschäfts. Zuvor Sybille, die Frau von Peter Schmitz, bekannt nicht nur als Geschäftsfrau, sondern auch als waschechte Karnevalistin in der Bütt, in der sie ein kaum zu schlagendes As war, und heute Ulla, die Frau des jetzigen Chefs. Viele Großaufträge, insbesondere die Installation einiger Schulneubauten, wie etwa die Realschule Remagen und das Rheingymnasium Sinzig ließen die Firma weiter erblühen, und das Personal konnte ständig aufgestockt werden. In den 70er Jahren boomte der Einbau von Elektroheizungen, und die Firma Schmitz stattete allein in Meckenheim- Merl 600 Häuser mit solchen Anlagen aus. 1970 übernahm Klaus Niehues die Firma und führte sie mit seiner Frau bis Anfang dieses Jahres. Im April übergab er auch aus gesundheitlichen Gründen den Stab an seinen jüngeren Bruder Michael, der bis dahin das einst von der Firma Föhr übernommene Elektrogeschäft in Remagen geführt hatte. Mit großem Engagement setzte Michael Schmitz von Anfang alles daran, dem Betrieb sowohl in seinem Image als auch in seiner Leistungsfähigkeit neue Impulse zu geben. So schloss er die Firma der überregionalen Organisation „ Euronics“ an, die unter dem Slogan „Service point“ mittelständige aber auch kleinere Betriebe in ihrer Konkurrenzfähigkeit und Kundenorientierung fördert. Natürlich waren hierzu einige Umbauten im Geschäftslokal notwendig. So findet man jetzt links von der neuen Verkaufstheke das „Weiße Sortiment“, sprich Haushaltsgeräte, Waschmaschinen, Kühlschränke etc. und rechts die „braune Ware“, also alles um Radio und Fernsehen. Für beide Bereiche besteht ein leistungsfähiger Reparaturdienst. Inzwischen ist die Firma Schmitz auch Stützpunkthändler für Braun-Geräte, und es werden Einbauküchen angeboten. Neu sind Laser- und Tintenstrahldrucker und sehr günstige dazu gehörige Farbpatronen. Gefragt zu den Preisen sagte Michael Schmitz, man dürfe nicht die gute Beratung und den Service vor Ort vergessen, wenn man hier und da ein Paar Euro mehr bezahlen müsse als anderswo. Bei den Sonderangeboten im Hause stellten wir allerdings fest, dass diese Preise durchaus mit Häusern mithalten können, in denen man Geiz für geil hält. So freuen sich Michael und Ulla Schmitz über eine wachsende Zahl von Kunden aus dem Dorf, aber auch aus der Umgebung. Ein freundlicher Familienbetrieb könnte „Elektro-Schmitz“ auch in fernerer Zukunft bleiben, denn Sohn Malte ist als Elektromeister seit Mitte 2008 in die Firma mit eingestiegen und wird in Zukunft weiterhin für neue Impulse sorgen. (Große Teile des Textes stammen aus der "Dorfschelle" mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.) |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 20. Juli 2008 ) |